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Abgeschlossene Masterarbeiten im Rahmen des GUMELAB Projekts

Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss der Masterarbeit der GUMELAB-Praktikantin Valentina Mendez Höcherl. In ihrer Arbeit, die den Titel Die Frauenrollen im kolumbianischen Drogenhandel und ihre Darstellung in der Narconovela Pablo Escobar – El Patrón del Mal trägt, untersucht sie, welche Rolle Frauen in der Narconovela einnehmen und inwiefern diese das Geschichtsverständnis der Zuschauer:innen über den kolumbianischen Drogenkonflikt der 1980er- und 1990er-Jahre beeinflussen. Dazu bettete sie zunächst den kolumbianischen Drogenkonflikt in den historischen Kontext ein, um darauf aufbauend die erinnerungskulturelle Inszenierung in den Medien nachzugehen mit einer Fokussetzung auf die Repräsentation von Frauen. In einem abschließenden Schritt vollzog sie die Entwicklung von historischen sowie fiktionalen Stereotypen und Archetypen in der Narconovela nach. Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss der Masterarbeit.

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Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss der Masterarbeit der GUMELAB-Stipendiatin Anika Roscyk. In ihrer Arbeit, die den Titel ,,Solche Mechanismen kennen wir alle.“ Die deutsch-chilenische Rezeption von Geschichte(n) und Genderrollen der Colonia Dignidad anhand der historisch-fiktionalen Fernsehserie Dignity trägt, untersucht siedie Darstellung und Rezeption von Gender und Geschichte anhand der deutsch-chilenischen Koproduktion Dignity. Die Fernsehserie inszeniert die auslandsdeutsche Sekte Colonia Dignidad und geht ihrer Zusammenarbeit mit der Militärdiktatur nach. Rosczyk verwandte dabei für ihre Analyse einen interdisziplinären Ansatz und verband Erinnerungs-, Gender- und Rezeptionsstudien miteinander. Dazu fokussierte sie sich auf verschiedene Zuschauergruppen in Chile und Deutschland und führte Interviews mit Studierenden, Filmproduzierenden, Psycholog:innen, Anwält:innen, und Colonia Dignidad Expert:innen. Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss der Masterarbeit.

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Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss der Masterarbeit der GUMELAB-Stipendiatin Catalina Brunetti. In ihrer Arbeit, die den Titel Serie Los 80: ficción televisiva como artefacto de memoria trägt, untersuchte sie die chilenische Serie "Los 80", die das Leben einer Mittelklassefamilie während der Militärdiktatur inszeniert. Mit einer interdisziplinären Perspektive, die Rezeptions-, Erinnerungs- und Genderstudien miteinander verwebt, analysierte sie, wie persönliche und familiäre Geschichten im Kontext der dargestellten nationalen Geschichte innerhalb fiktionaler Programme konstruiert werden. In einem Feldforschungsaufenthalt in Chile führte sie Interviews mit chilenischem Zuschauer*innen der generación bisagra („Scharniergeneration“) durch, d. h. der Generation derjenigen, die während der Diktatur aufgewachsen sind und deren Kinder bereits zur Zeit der der Demokratie geboren wurden. Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss.

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Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss der Masterarbeit der GUMELAB-Stipendiatin Stephany Ortega. In ihrer Arbeit, die den Titel Recepción de reproducción de los constructos de género de la serie “Narcos” Colombia trägt analysiert sie den Einfluss von Fernsehserien auf das Verhalten und die Wertevorstellungen von Zuschauer*innen anhand der US-amerikanischen Serie NarcosNarcos inszeniert den Aufstieg und Fall des kolumbianischen Drogenhändlers Pablo Escobar und den Kampf des kolumbianischen Staates und der US-amerikanischen Drug Enforcement Administration gegen den Drogenhandel. Ortega verwandte dabei für ihre Analyse einen intersektionalen und interdisziplinären Ansatz und verband Erinnerungs-, Gender- und Rezeptionsstudien miteinander. In einem Feldforschungsaufenthalt in Medellín führte sie Interviews mit zehn Studierenden über ihre Rezeption der Serie und die vermittelten Geschichtsnarrative. Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss der Masterarbeit.

Lies mehr über den Forschungsaufenthalt und die Tandem-Erfahrungen der GUMELAB-Stipendiatinnen