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Transfer

Transfer zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

Transfer zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

GUMELAB hat sich das Ziel gesetzt aus dem akademischen Elfenbeinturm herauszukommen und Wissen innerhalb der Gesellschaft zu vermitteln.

Folgende Transfermaßnahmen hat das GUMELAB-Team unter Berücksichtigung entsprechender Zielgruppen konzipiert:

Inspiriert durch den Citizen Science-Ansatz, der den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert, sind Dialogreisen mit Bürger:innen geplant. Diese Dialogforen werden in Chile und Kolumbien an Orten stattfinden, die sowohl für die Geschichte beider Länder als auch die Handlungen in den Telenovelas bedeutsam sind. Die Teilnehmer:innen sollen für das Thema sensibilisiert werden, aber auch aktiv in ihrer Rolle als Telenovela-Zuschauer:innen am Projekt partizipieren.

Pädagogisches Material in Form von Arbeitsblättern für Lehrer:innen und Schüler:innen in Kolumbien und Chile sowie dessen Veröffentlichung im Internet für didaktische Weiterverwendung stellen die Ergebnisse des Projektes für den Bildungssektor zusammen und beziehen telenovelas de la memoria als Reflexionsmedien ein.

Durch Handlungsempfehlungen (Strategiepapiere) werden die Ergebnisse des Projektes an nationale Akteure im Kontext von Demokratisierungs- bzw. Friedensbildungsprozessen sowie andere Entscheidungsträger:innen in den Bereichen der politischen Bildung, Kommunikations- und kommerzieller Unterhaltungspolitik der untersuchten und weiterer Länder übermittelt. Dabei soll auch der Dialog mit Produzent:innen der Telenovelas weitergeführt werden, um die öffentliche Debatte über die ethische Verantwortung von Fernsehsendern und On-Demand-Plattformen zu fördern.

Um strategisch ausgewählte, breite Adressatengruppen zu erreichen, werden darüber hinaus die wichtigsten Projektergebnisse in sogenannten cápsulas audiovisuales – kurzen, viral konzipierten audiovisuellen Produktionen mit einer Spieldauer von ca. 1-2 min – als Teil von gezielten Werbekampagnen in unterschiedlichen sozialen Netzwerken verbreitet.

Ein disziplinär breit aufgestelltes akademisches Publikum wird durch die Durchführung von drei Workshops in Deutschland, Kolumbien und Chile während verschiedener Projektphasen sowie einer internationalen Konferenz am Deutschen Historischen Institut in Washington erreicht. Gleichzeitig werden aber auch je nach Workshop-Thema zentrale Akteure aus zivilen Organisationen und der politischen Sphäre eingeladen, um den Transfer der Projektergebnisse in entsprechende Räume zu gewährleisten.